| Geologie
Geologie des Eistobels
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Übersicht Tertiär Informationen zur Geologie des Allgäu Eine
allgemein verständliche Erklärung der Entstehung
der Allgäuer Landschaft gibt es in der Klasse 4c der Volksschule Durach.
Eine speziellere Einführung Von
der Entstehung unserer Landschaft im Westallgäu hat Wolfram Benz aus
Eglofs geschrieben. Ebenso interessant ist die Seite von Stefan Schratt aus
Kempten: Geologie
des Allgaeus Geologie
von Adelegg und Umgebung von Wolfgang
Fesseler, Max Fezer, Wolfgang Goos und mir Die
Geologie des Eistobel Tertiär Zeitraum:
-60 bis -2,3 Millionen Jahre Der Eistobel hat sich im Laufe
des Quartär in die aufgerichtete Vorlandsmolasse eingeschnitten. Die
USM besteht im Bereich des Eistobel hauptsächlich
aus grüngrauen Sand- und bunten Tonsteinen mit vereinzelten Kiesbänken.
Die Grenze zwischen USM und OMM verläuft
unmittelbar nördlich des Sägewerkgeländes.
 |  |
| Wand aus
Sandstein mit einzelnen Kiesbänken | Kiesbank
über Sand | Die Grenze zwischen
OMM und OSM verläuft südlich der Engstelle mit dem Namen Zwinger.

Konglomeratwand beim Zwinger | Die
ab dem Zwinger anstehende OSM ist ein Abfolge
von Konglomeraten mit mehr oder weniger mächgiten Einschaltungen von Kiesen,
Sanden und Feinsedimenten. Es wurden Kohleablagerungen gefunden. | Quartär
Zeitraum: -2,3 Millionen Jahre bis heute
(Pleistozän: -2,3 Millionen Jahre bis -6000 Jahre, Holozän -6000 Jahre
bis heute) Die meisten quartären Ablagerungen
wurden bereits wieder durch den Einfluß von Eis und Wasser ausgeräumt.
Entstehung und Alter des Eistobel H. GRAUL (1955) nahm an,
daß der Eistobel im Mittelpleistozön als Durchbruchstal entstand. R. SCHMID
(1955) nimmt eine spätere Entstehung an: bei einem Stausee östlich des
Schüttenbachtobels ist angesammeltes Schmelzwasser durchgebrochen und hat
so den Eistobel ausgeräumt. Schaut man sich die Hänge des Tobels
genauer an, so kommt man zum Schluß, daß die Argen sich bis etwa auf
die Höhe der Basis des Stausees bei ca. 820 m ü.NN eingeschnitten hatte
und daß dann der Inhalt des auslaufenden Stausees, Wasser, Eis und Gestein,
den Schütten- und den Eistobel stark eingetieft haben. Noch heute räumt
die Argen nach heftigen Regenfällen und nach der Schneeschmelze den Tobel
immer mehr aus. Nach Entstehung des Eistobels
verwitterten die Hänge, es bildete sich ein Überzug an Hangschutt.
Pleistozäne Terrassen sind an mehreren Stellen zu finden, ebenso alte und
neue Bergrutsche und Felsstürze. 
Schwemfächer an einem Bachaustritt

Strudellöcher |  |
| Abgeschwemmter
Wanderweg | Noch heute bilden sich Strudellöcher
in den Konglomeratbänken und an exponierten Stellen wird Material abgetragen.
Literatur GRAUL, H. (1955) JÜRGES, R.-A. (1959): Geologische
Untersuchungen im Eistobel zwischen Riedholz und Ebratshofen (Allgäu). -
unv. Dipl.-Arbeit Univ. Heidelberg. SCHMID, R. (1955): Glazialgeologische
Untersuchungen im westlichen Allgäu. - Dissertation Univ. Tübingen.
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